SPD OV LAND HADELN NEWSLETTER 10/2020, 05.05.2020

Grundschule Otterndorf
Grundschule Otterndorf Bild: SPD OV Land Hadeln

đź“Ś Allgemeine Lage, Montag, 4.Mai.:

👉 Montag, 04.05.2020, 16.00 Uhr: Der Landkreis Cuxhaven informiert
ĂĽber die aktuellen Zahlen der Covid-19-Infektion:

➡️ Anzahl der bestätigten Fälle im Landkreis: 117 (keine Veränderung zum Vortag)

➡️ Anzahl der noch Erkrankten: 35 (minus 2 zum Vortag)
➡️ Anzahl der Genesenen: 75 (plus 2 zum Vortag)
➡️ Anzahl der stationär Behandelten: 12 (keine Veränderung zum Vortag)
➡️ Davon die Anzahl der intensiv-medizinisch Behandelten: 1 (keine Veränderung zum Vortag)
➡️ Anzahl der bisherigen Todesfälle: 7 (keine Veränderung zum Vortag)
➡️ Situation in der Samtgemeinde Land Hadeln: (keine Veränderung zum Vortag):
17 bestätigte Fälle, davon 16 genesen, 1 erkrankt

đź“Ś Erste Videokonferenz des Ortsvereinsvorstandes

Am gestrigen Montagabend fand die erste Videokonferenz des erweiterten Vorstandes des SPD Ortsvereines Land Hadeln statt. Bis auf ein paar kleine technische Probleme lief es reibungslos und der Vorsitzende Michael Schlobohm konnte nach rund 50 Minuten die Konferenz beenden. Vereinbart wurde zunächst bis etwa Mitte Juni auf „Kontaktbesprechungen“ zu verzichten. Die Arbeit in den Kompetenzteams ist derzeit ebenso erschwert. Das Treffen mit den Schützenvereinen musste zunächst abgesagt und soll auf September verschoben werden. Als gute Erfolge, erwiesen sich die Newsletter der Stadtratsfraktion in Otterndorf und auch des Ortsvereins. Hier gilt der besondere Dank Ulla Holthausen, die sich täglich darum kümmert. Demnächst geht die Erstellung eines Eckpunktepapiers in Arbeit und auch die Kandidatenfindung zur nächsten Kommunalwahl 2021 steht weiterhin stark im Vordergrund. Das Team „Social Media“ soll personell verstärkt werden, darum wird sich federführend Juso-Chef Sammy Al Bayati kümmern. Die Pflege der Homepage durch Martin Behrmann läuft reibungslos, mehr Zuarbeit aus den Gemeinden bzw. Distrikten wäre aber wünschenswert. Angedacht ist in Kürze eine Facebook-Livekonferenz.

đź“Ś 2 Millionen fĂĽr Otterndorfs Grundschule

Der 1. Mai ließ Hannovers Landespolitik nicht ruhen. Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hatte etwas im „Gepäck“, das sich als Geldsegen und Konjunkturspritze erweist. Denn landesweit stehen 23 Projekte auf der Unterstützungsliste des Förderprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ mit einem Gesamtvolumen von 22,5 Millionen Euro, das Lies am „Tag der Arbeit“ vorstellte.
Der heimischen SPD-Landtagsabgeordnete Oliver Lottke trug diese Kunde mit einer Medieninformation ins Land, insbesondere auch nach Otterndorf. Denn für die Sanierung und den Umbau der Grundschule fließen 2 Millionen Euro aus dem von Bund und Land gespeisten Fördertopf jetzt an die Medem.
Mit dem Förderprogramm, so Lottke, „sichert die SPD-geführte Landesregierung die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen am öffentlichen Leben und hilft dabei, die Lebensqualität in Stadt- und Ortsteilen spürbar zu verbessern.“ Der Vorsitzende der SPD-Fraktion sowohl im Rat der Samtgemeinde Land Hadeln als auch im Stadtrat Otterndorf, Malte Hinck: „Mit dieser Förderung konnten wir nicht rechnen, daher ist unsere Freude umso größer. Unser ausdrücklicher Dank geht an Umwelt- und Bauminister Olaf Lies und an unseren Landtagsabgeordneten Oliver Lottke.“

📌 Südliche Nordsee – das „Steinerne Meer“?

Wir wissen: Das Watt verändert seine Struktur mit jeder Tide. Nagen die Fluten aber allzu sehr am Meeresboden und tragen diese das Sandwatt zunehmend ab, dann fallen „ungesunde“ Veränderungen deutlich ins Auge. Otterndorf wirbt damit, an der südlichen Nordsee verortet zu sein. Zu Recht, denn Flora und Fauna unterscheiden sich nicht von der Küste und dem Watt vor Cuxhaven. Nun erwarten natürlich Touristen, die sich für einen Urlaubsaufenthalt in Otterndorf entschieden haben, unbeschwert in der südlichen Nordsee auf- und abzutauchen, Strecken zu schwimmen, einfach tiefgreifende Freude zu haben.

Das alles ist ja auch möglich. Aber das Eintauchen in die wogenden Meereswellen erfordert einen zuweilen schmerzhaften Hindernislauf. Denn das Bollwerk des Steindamms, der das Meer „bremst“ und somit dem Deichschutz dient, löst sich an seinem Fuß auf. Die Folge: Ein von Steinen und ganzen Felsbrocken übersätes Watt. Kein Problem, mag man leichthin denken. „Wenn ich erst einmal schwimme, gibt es ja keine Bodenberührung mehr.“ Fakt aber ist, dass man sich zunächst den Weg auf nackten Fußsohlen durch das Gestein bahnen muss. War es in den vergangenen Sommern insbesondere für Kinder bereits schwierig, ohne schmerzhafte Tritte oder gar Blessuren den „Steingürtel“ zu überwinden, so hat sich die Lage mittlerweile drastisch verschlechtert. Können wir unseren Gästen das noch zumuten?

Schuldzuweisungen an die Touristiker der Stadt, an die Verwaltung insgesamt, sind hier aber fehl am Platz. Es ist die Situation des geschundenen Flusses Elbe oder im Otterndorfer Fall der südlichen Nordsee, dass die vor gut 10 Jahren erfolgte Sandvorspülung hier fast abgetragen ist, „dank“ der Fahrrinnenanpassungen mit ihren Folgen. Allein daran mag jedermann erkennen, dass wir für unser Otterndorfer Watt dringend eine erneute Sandvorspülung benötigen. Dafür wollen wir uns nach Kräften einsetzen, damit der steinerne Meeresboden wieder gezähmt daherkommt und unsere Gäste das Bad in der südlichen Nordsee ohne Einschränkungen genießen können.

Noch ein Wort zum Steinernen Meer

Das ist weder in der südlichen Nordsee noch in Randbereichen des Atlantiks zu finden. Vielmehr handelt es sich beim Steinernen Meer um einen verkarsteten Gebirgsstock in den nördlichen Kalkalpen zwischen Berchtesgaden und Salzburg. Dessen Hochplateau ähnelt einem zu Stein gewordenen Meer – mit wogenden, steinernen Wellen.