Kommentar

von Elina Sieber Wer eine Kampagne startet mit zwei Sätzen als Internetaufruf, des Inhalts, wie sehr Deutschland doch von "illegaler Masseneinwanderung" bedroht sei, muss mit öffentlicher Kritik, auch vielfältiger Ablehnung rechnen.

Wer dann aber jammert und sich gar als Opfer einer "Schmutzkampagne" stilisiert, wenn zwei oder drei Dutzend andersdenkender Menschen in der Provinz sich öffentlich gegen eine Auszeichnung mit dem Voß-Preis positionieren – nicht  zuletzt wegen obiger angstschürender Äußerungen – braucht sich über Gegenwind nicht zu wundern. Denn das passt nicht zusammen!